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Informationen zu den Autorinnen und Übersetzerinnen

Annette Eick (1909-2010)

ENGLAND, 25. Februar 2010: Annette Eick ist im Alter von 100 Jahren gestorben
siehe auch den Nachruf von Claudia Schoppmann in der l-mag:
http://www.l-mag.de/news/nachruf-auf-annette-eick.html

ENGLAND, 13. Oktober 2009: Annette Eick wird 100 Jahre alt

Die Autorinnen des Portals "Lesbengeschichte" gratulieren Annette Eick ganz herzlich zum 100. Geburtstag am 13. Oktober 2009!
Schon in ihrer Jugend im Berlin der Zwanziger Jahre schrieb Annette Eick für Lesbenzeitschriften wie "Frauenliebe" oder "Garçonne". Wäre sie noch ein bisschen jünger, mit der neuen Technik vertraut und die Augen besser, wäre sie sicher auch Autorin von www.lesbengeschichte.de.
Was das Schreiben und Lyrik im Besonderen für sie bedeuten, zeigt der sehr sehenswerte englische Dokumentarfilm von Sue Giovanni und Jules Hussey: "Immortal Muse" (2005). "Unsterbliche Muse" – so lautet auch der Titel des 1984 erschienenen Gedichtbandes von Annette Eick.

Die besten Glückwünsche nach England, wo Annette Eick seit ihrer Flucht aus Deutschland 1938 lebt.

Annette Eick 2007 © Jules Hussey

BERLIN, 13. Januar 2009

Wir gratulieren unserer Berliner Autorin Ilse Kokula herzlich zum 65.
Geburtstag und wünschen Ihr alles Gute!

Christiane und Ingeborg

Ältere Informationen siehe unter Archiv


Neue Bücher – Ältere Informationen siehe unter Archiv

Soeben erschienen:

Heike Schader / Gigi Martin: Gigi Martin – ihr Leben erzählt zwischen Fiktion und Realität / Mauern aus Schleiern der Einsamkeit.

Produktbeschreibung des Verlags:
Ein Wendebuch bestehend aus einer Biografie und einem Roman - im Zentrum Gigi Martin. In der Biografie der Hamburger Autorin, die so oft ihre eigenen, gesellschaftlich unangepasste, Vorstellungen über Sexualität und Beziehungen literarisch verarbeitet hat, wird immer wieder die Verbindung zwischen literarischem Werk und Leben nachgezeichnet. So war bereits ihr erster Roman, der 1960 Jahre herauskam, autobiografisch gefärbt. Die damals 25 jährige Autorin war bekennende Lesbe und der Roman sorgte für Empörung unter den BürgerInnen. Angereichert ist die Biografie durch zahlreiche Abbildungen. Darunter sind Fotografien von den Begegnungen mit Prominenten der Zeit, Zeitungsausschnitte und Pressefotos aus dem Privatbesitz der Autorin. Der Roman "Mauern aus Schleiern der Einsamkeit", der ebenfalls im Wendebuch enthalten ist, entstand in den frühen 1980er Jahren. Auch in diesem Roman greift Gigi Martin ein tabuisiertes Thema auf. Die Protagonistin erkennt während eines Besuches bei ihrer Exfreundin, dass diese in einer eigenen Welt lebt, in der sich Realität und Fiktion zu vermischen beginnen. Sensibel beschreibt die Autorin, wie sie langsam eintaucht in die "verrückte" Welt der anderen und dabei doch Zaungast bleibt, schwankend zwischen Hilflosigkeit und helfen wollen. Der Roman ist ein Stück Zeitgeschichte und dabei auch heute noch im Besten Sinne irritierend.

Heike Schader / Gigi Martin: Gigi Martin – ihr Leben erzählt zwischen Fiktion und Realität / Mauern aus Schleiern der Einsamkeit.
Preis: 24,80 Euro
Roman-Wendeband, Berlin: Pro BUSINESS, 1. Auflage 2010.
Bestellung direkt bei book on demand unter:
http://www.pb-bookshop.de/product_info.php?products_id=1268&osCsid=94281b6b6fb7c68261dc9fc45497bfa8


Erschienen:

Jens Dobler
Zwischen Duldungspolitik und Verbrechensbekämpfung – Homosexuellenverfolgung durch die Berliner Polizei von 1848 bis 1933

Homosexualität war in Deutschland die längste Zeit verboten. Da das Verbot in einem Strafgesetz fixiert war, war die Kriminalpolizei für die Verfolgung der Homosexuellen zuständig. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der polizeiliche Umgang mit diesem Arbeitsgebiet: die Überwachung, Registrierung und Fahndung, die Einflüsse der Kriminologie, die Inhalte der polizeilichen Aus- und Fortbildung sowie die Bedeutung der Zensur so genannter unsittlicher Schriften.

Keine Tochter aus gutem Hause

Intensiv wird die Arbeit des Homosexuellendezernates der Kriminalpolizei und seiner jeweiligen Leiter geschildert, die Einflüsse zeithistorischer Ereignisse und der verschiedenen Interessengruppen, die Verschärfungen oder Erleichterungen in der Verfolgung Homosexueller zu erreichen suchten.
Bemerkenswert für Berlin ist, dass das Homosexuellendezernat als Verfolgungsinstanz schließlich mit der homosexuellen Emanzipationsbewegung zusammenarbeitete und für einen langen Zeitraum eine Duldungspolitik einleitete.
Gleichzeitig bietet die Arbeit einen genauen Einblick in die Entwicklung der Berliner Kriminalpolizei generell und leistet somit einen nicht unerheblichen Beitrag zur Polizeigeschichte zwischen 1848 und 1933.

Jens Dobler:
Zwischen Duldungspolitik und Verbrechensbekämpfung - Homosexuellenverfolgung durch die Berliner Polizei von 1848 bis 1933 (Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V. Band 6), Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt/Main 2008 (ISBN 978-3-86676-041-7)
618 Seiten, 26,90 €


Erschienen:

Christiane Leidinger
Keine Tochter aus gutem Hause
Johanna Elberskirchen (1864-1943)

Johanna Elberskirchen war keine »Tochter aus gutem Hause« – doch diese Hürde der sozialen Herkunft ermutigt sie nur, sich darüber hinweg zu setzen. Bildung, Lohnarbeit und sogar ein Frauenstudium in der Schweiz inspirieren die lebenshungrige Bonnerin zu weiteren vielfältigen Interessen.

Keine Tochter aus gutem Hause

Als Rednerin, Aktivistin und Schriftstellerin wird ihre schärfste Waffe das Wort: Pathetisch, polemisch und provokant sind ihre Schriften, vielfach überraschend modern ihre Überlegungen, die auf Freiheit und soziale Gerechtigkeit zielen.
1943 stirbt Johanna Elberskirchen in Rüdersdorf bei Berlin, wo sie in eigener homöopathischer Praxis arbeitete. Die Umstände der Beisetzung sind mysteriös: Jahrzehnte nach ihrem Tod finden und vergraben zwei Frauen heimlich ihre Urne.
Erstmals werden nun die Spuren des ungewöhnlichen und kämpferischen Lebens von Johanna Elberskirchen für die Befreiung von Frauen, ArbeiterInnen, Lesben und Schwulen verfolgt. Christiane Leidinger entwirft dabei ein lebendiges und faszinierendes Panorama der Zeit vom deutschen Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus. Ein Buch über bewegte und widersprüchliche politische Wege einer umstrittenen Feministin, Sexualreformerin und Sozialdemokratin.

Christiane Leidinger:
Keine Tochter aus gutem Hause
Johanna Elberskirchen (1864-1943)
Konstanz: UVK 2008

480 Seiten. 67 s/w Abb., gebunden
ISBN 978-3-86764-064-0
(D) 24,90 EUR – freier Preis SFr 44,00
willkommen@uvk.de

* Inhaltsverzeichnis des Buchs (pdf 36kb) Inhalt

* Spurensuche – Eine Einleitung (pdf 116kb) Spurensuche

* Namens- und Ortsregister (pdf 80kb) Register

* Zeittafel zu Leben und Werk von Johanna Elberskirchen (pdf 68kb) Zeittafel



In Bewegung bleiben.
100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben.
Hrsg. von Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska.

Unter Mitarbeit von Stefanie Soine.

Berlin: Querverlag 2007
456 Seiten, 325 Abbildungen
ISBN 978-3-89656-148-0
24,90

Lebendige und vielfältige Lesbengeschichte in einem Band – informativ, historisch, bunt, analytisch und streitbar. Das Buch ist geschrieben aus der Sicht von Aktiven zwischen Jahrgang 1931 bis 1981 und versammelt rund 100 Beiträge zu Bewegung, Alltag und Kultur lesbischer Frauen im 20. Jahrhundert: politische Kämpfe, Widerstand & Rückschläge, Kontroversen & Streit, Spaß & Lust. Fotos, Plakate und Titelbilder illustrieren Bewegungsaktionen und -alltag.

In einem bisher einmaligen Projekt zeichnet dieses spannende Lesebuch lebendige Bilder der politischen Lesbenbewegung vom Ende des 19. bis zum 21. Jahrhundert. Gelebte Geschichte, die Feministinnen der ersten Stunde genauso begeistern wird wie junge Lesben und alle politisch Interessierten heute.
Das Inhaltsverzeichnis zum Herunterladen: pdf

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Zwei antiquarische Bücher zur Lesbengeschichte sind in der Schweiz noch vorrätig:

1. Schoppmann, Claudia: "Der Skorpion", Frauenliebe in der Weimarer Republik, Verlag Frühlings Erwachen, 2. Aufl. 1991, 83 S. br. € 10.-- (inkl. Versand innerhalb BRD)
"Den Skorpion schrieb die Schriftstellerin und Reinhardt-Schauspielerin Anna Elisabet Weirauch zwischen 1919 und 1931. Er war ein äusserst beliebter Lesbenroman und für heute ein zeitgenössisches Dokument.
Claudia Schoppmann stellt die Situation von Lesben in der Weimarer Republik anhand der Roman-Trilogie dar. "(Verlagstext)

2. Kokula, Ilse: Jahre des Glücks, Jahre des Leids. Gespräche mit älteren lesbischen Frauen, Dokumente, Verlag Frühlings Erwachen, 2. Aufl. 1990, 150 S. br. € 15.-- (inkl. Versand innerhalb BRD)
"Lesbische Frauen schildern ihre - oft beeindruckenden - Erlebnisse in der Weimarer Zeit, der NS-Zeit und der Nachkriegszeit. Ausgewählte historische Texte und Auszüge aus dem Urteil des BVGer von 1957 zum § 175 machen die einzelnen Aussagen verständlicher.
Unser Wissen über lesbische Frauen ist ja nicht gerade berauschend; das gilt auch für die Zeit von 1920 bis 1960. In diesem Zeitraum ist alles drin: Die Freizügigkeit der sog. "Goldenen 20er", die Verfolgung während der Nazizeit und der Mief der Nachkriegszeit." (Verlagstext)
ISBN 3-925393-11-0

Solange Vorrat (insges. je 15 Expl.)

Freundliche Grüsse
Peter Thommen, ARCADOS gaybuchladen, Basel
http://www.arcados.com


Nur noch kurze Zeit lieferbar ist Claudia Schoppmanns Buch:

Verbotene Verhältnisse. Frauenliebe 1938-1945

Anhand von Prozessakten schildert die Berliner Historikerin die Lebensbedingungen von lesbischen Frauen in Österreich während der Zeit des „Anschlusses“ an das nationalsozialistische Deutschland. Anders als in Deutschland wurde in Österreich auch lesbische Liebe strafrechtlich verfolgt: § 129 bedrohte gleichgeschlechtliche „Unzucht“ mit Zuchthaus von einem bis fünf Jahren. Neben zehn Fallgeschichten gibt das Buch auch einen Überblick über die Homosexuellenpolitik in Deutschland und Österreich – vor, während und nach der NS-Zeit - und bietet damit wertvolle Hintergrundinformationen.

Berlin: Querverlag 1999, 155 S., ISBN 3-89656-038-7

Beim Verlag € 8,00 – mail@querverlag.de

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Aktuelle Termine und mehr

BERLIN

Frauenbiografien und Berliner Lesbenszene in der Dauerausstellung des Schwulen Museums:
Das Schwule Museum wird immer lesbischer

Das Schwule Museum in Berlin zeigt seit 1985 homosexuelles Leben in all seinen Facetten. Momentan befindet sich das Schwule Museum in einer wichtigen strategischen Neuorientierung: Geschichte und (Sub-) Kultur der lesbischen und queeren Bewegung werden Bestandteil des Schwulen Museums. Der erste Schritt in diese Richtung war die Ausstellung „L-Projekt“ im Sommer 2008, die bundesweit erstmalig die Politik und Kultur der politisch und künstlerisch sehr produktiven Berliner Lesbenszene seit Anfang der 1970er Jahre dokumentierte.

Die Präsentation der „Frauenbiografien“ ist ein weiteres Zeugnis für die schrittweise Umgestaltung der Dauerausstellung. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Exponaten werden sowohl vier Biografien von lesbischen Protagonistinnen als auch einige Höhepunkte aus dem vorangegangenen „L-Projekt“ gezeigt.

Eine herausragende Persönlichkeit ist z.B. JOHANNA ELBERSKIRCHEN (1864-1943), die sich in der Frauen-, Homosexuellen- und ArbeiterInnenbewegung engagierte.

ELISABETH LEITHÄUSER (1914-2004) wurde 1934 als Jungkommunistin wegen Hochverrats angeklagt, kam aber Dank eines Meineides frei. Nach 1945 arbeitete sie als Journalistin. Fast sechzigjährig orientierte sie sich noch einmal neu und leitete über viele Jahre ein Haus zur Rehabilitation von psychisch Kranken. In ihrem „dritten“ Leben engagierte sie sich schließlich in der Frauen- und Lesbenbewegung, die sich um 1970 neu formierte.

In der Ausstellung wird ebenfalls auf die Lebensgeschichte von DOMINO eingegangen, die ab 1960 als einzige Herrenimitatorin in den Travestieshows von Berliner Lokalen auftrat. Seit mehr als 21 Jahren lebt sie mit ihrer Freundin und Gesangspartnerin Régine auf Sylt und tritt mit ihr als das Duo Domino und Régine auf.

Die Biografie von RITA THOMAS (*1932) vermittelt Einblicke in die Geschichte der Ostberliner Lesbenszene. In den 1970er Jahren engagierte sich Rita Thomas, die sich als bekennende „Bubi“ seit ihrem 15. Lebensjahr Tommy nannte, in der Homosexuelleninitiative Berlin. Tommy lebt seit mehr als 40 Jahren mit ihrer Lebensgefährtin Helli zusammen.

Wir freuen uns, mit einigen Exponaten der Ausstellung “L-Projekt“ auch die lesbische und queere (Sub-)Kultur der letzten Jahrzehnte präsentieren zu können. Fotografien von Heike Overberg, Kristina Strauß und Debra Kate sorgen dafür, dass die internationale Bedeutung der Berliner queeren (Sub)Kultur in der Ausstellung dokumentiert wird.

Schwules Museum, Mehringdamm 61, 10961 Berlin, www.SchwulesMuseum.de

Öffnungszeiten:
tägl. außer Di 14 bis 18 Uhr, Sa bis 19 Uhr
Ab sofort können Sonderführungen durch die Ausstellung "Frauenbiografien und Lesbenszene Berlin in der Dauerausstellung" gebucht werden Birgit Bosold und Michael Fürst werden diese durchführen.
Preise: 25 € ermäßigt 15 € für die Führung plus Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €
kontakt: post@schwulesmuseum.de

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BERLIN

Fast vergessen?
Annäherung an Hilde Radusch (6.11.1903 - 2.8.1994)

Hilde Radusch (1903-1994) war u.a. Mitbegründerin der Lesbengruppe L 74 (das L steht für Lesbos und 74 für das Gründungsjahr der Gruppe, 1974) und Mitbegründerin des FFBIZ.


Referentin: Iris Wachsmuth ("Miss MarplesSchwestern")

Ort: Frauenzentrum FRIEDA, Berlin-Friedrichshain, Proskauer Str. 7
Termin: Freitag, den 9. Juli 2010, 20:00 Uhr

KÖLN

Ausstellung:
Aufklärung und Aufregung – 50 Jahre Schwule und Lesben in der BRAVO

Seit 1956 hat die BRAVO Generationen von Jugendlichen aufgeklärt. Homosexualität, zunächst tabu, wurde erst ab Mitte der 60er Jahre zum Thema – als krankhafte Abweichung vom Normalen und um die Jugend vor Verführung zu warnen. Ab 1969 kam mit Dr. Sommer die sexuelle Offenheit. Als dieser 1972 gleichgeschlechtliche Erlebnisse schilderte (u. a. seine eigenen), wurde die BRAVO auf den Index der jugendgefährdenden Schriften gesetzt und stand kurz vor dem Aus.

Den Anstoß für einen der ersten Beiträge über Homosexualität und Musik boten Village People mit ihrem Hit Y.M.C.A. (1979). Mit Smalltown Boy wurde Jimmy Somerville 1984 zu einer wichtigen Galionsfigur der jungen Schwulenbewegung. Das große Schweigen war nun endgültig vorbei! Heute erinnert kaum noch etwas an den schwierigen Weg der schwul-lesbischen Emanzipation. Hat sich BRAVO hier große Verdienste erworben oder eher gebremst? Diese Ausstellung untersucht ca. 1.000 Beiträge, die seit einem halben Jahrhundert dazu erschienen sind.

Termin: 27. August bis 2. Oktober 2010 (Ausstellungseröffnung am 26. August 2010)
Ort: Kirchenraum der Kölner Christuskirche (Diese befindet sich Herwarth-/Ecke Werderstraße in 50672 Köln (neben dem Stadtgarten in Richtung Ring)
Veranstalter: Centrum Schwule Geschichte Köln

BERLIN

Ausstellung des Sonntagsclubs:
Verzaubert in Nord-Ost.
Die Geschichte der Lesben, Schwulen und Trans* in Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee

Zur Eröffnung am 10. Juni um 20.00 Uhr verzaubert Sie »Männer-Minne« mit Liedern von Bruno Balz.
Grußwort: Bezirksbürgermeister Matthias Köhne

Museumsverbund Berlin – Pankow in Kooperation mit dem Sonntags-Club e.V. Das Geschichtsprojekt.
Museumsverbund Pankow, Prenzlauer Allee 227/228, M2 Knaackstraße/ U2 Senefelder Platz

Eine Ausstellung des Sonntags-Club in Kooperation mit dem Museumsverbund Pankow und dem Schwulen Museum
Unterstützt durch:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Hannchen-Mehrzweck-Stiftung, Paritätischer Wohlfahrtsverband Präsentiert von: Siegessäule

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Forschungssplitter

Neue ausgewählte Details zu Johanna Elberskirchen (1864-1943):

__Johanna Elberskirchen hatte nicht nur vier Geschwister (drei jüngere Schwestern, einen älteren Bruder) wie bislang anhand der Bonner Meldekartei (ab 1880) nachgewiesen (vgl. Leidinger 2008: 23), sondern insgesamt eigentlich sieben.

Die neu recherchierten Elberskirchenschen Geschwister waren:

1. Ida Elberskirchen (ca. 1863- gest. 12.7.1864) [gleichnamig mit der 1866 geborenen], geb. in Deutz und mit 1, 5 Jahren gestorben in Bonn

2. Otto Elberskirchen (27.1.1867-26.10.1867), geb. und gestorben in Bonn

3. eine männliche Totgeburt am 19.8.1870, Bonn.

__Bislang konnte nur vermutet werden, dass Johanna Elberskirchen ihr Pseudonym "Hans Carolan" für Publikationen benutzte; inzwischen liegt ein Text aus dem Jahr 1887 vor, der ihr vom Stil her sehr eindeutig zugeordnet werden kann und der mit dem Namen "Hans Carolan" versehen ist. Die Roman-Rezension erschien in "Die Gesellschaft" in Leipzig.
__Einzelne Schriften von Johanna Elberskirchen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Bekannt waren bisher: tschechisch und niederländisch (vgl. Leidinger 2008: 223f.); mittlerweile gibt es den Nachweis einer Übersetzung ins Estnische.

Christiane Leidinger (Berlin 2009)


Neu auf der Website – Ältere Informationen siehe unter Archiv

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Juli 2010: "Lesben & Film" > Filmlisten Spielfilme und Dokumentationen aktualisiert

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"Nationalsozialismus" > Forschungsstand > Lesbengeschichte im Nationalsozialismus – neue Spuren

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Dezember 2009: "Lesbians & Film" > Spielfilmliste aktualisiert

November 2009: "Lesben & Film" > Filmliste Spielfilme aktualisiert (deutschsprachig)

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"Lesben und Film" > Filmliste Spielfilme aktualisiert (deutschsprachig)
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> Statistik 5 aktualisiert (deutschsprachig)
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August 2009: "Aktuelles" > neue Rubrik "Forschungssplitter"
"Lesben und Film" > Filmliste Dokumentationen, Talkshows, Magazine, Reportagen aktualisiert
> Filmliste Spielfilme aktualisiert (deutschsprachig)
>"Material" > Download > Invertito-Beitrag zu Open Access 7/2005 als pdf

Juli 2009: "Lesben & Film" (deutschsprachige, spanischsprachige, englischsprachige Seiten)
> Filmliste Spielfilme aktualisiert
> Filmliste Dokumentationen aktualisiert
"Biographical sketches" > Jenny Riedemann (english)

Juni 2009: "Lesben & Film" > Filmliste Dokumentationen teilaktualisiert und mit kurzen Inhaltsangaben ausgestattet.

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Dezember 2009: "Lesbians & Film" > english list updated

September 2009: "Lesbians & Film" > statistics no. 3 updated (english, german, french, spanish)

Juli 2009: "Lesbians & Film" > english list updated
"Biographical sketches" > Jenny Riedemann


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Eine Zugriffsstatistik mit Erläuterungen für Juni 2010 gibt es hier/monthly statistics: pdf