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BERLIN, 13. Januar 2009

Wir gratulieren unserer Berliner Autorin Ilse Kokula herzlich zum 65.
Geburtstag und wünschen Ihr alles Gute!

Christiane und Ingeborg


BERLIN

Glückwunsch zum 50. Geburtstag von Claudia Schoppmann am 17. Februar 2008


Claudia Schoppmann (links) mit Madeleine Marti, CSD 2002 in Zürich

Die Historikerin Claudia Schoppmann

wird am 17.2.2008 in Berlin 50 Jahre alt. Seit 25 Jahren hat sie entscheidende Beiträge zur Erforschung von Geschichte und Kultur lesbischer Frauen geleistet.

Claudia Schoppmann hat aufgezeigt, dass und wie lesbische Frauen von den deutschen Nationalsozialisten verfolgt wurden. Dies obwohl weibliche Homosexualität (im Unterschied zur männlichen Homosexualität) nicht unter Strafe gestellt wurde, weil sich die Meinung durchsetzte, dass auch lesbische Frauen zur Mutterschaft gezwungen werden könnten. (1)

Claudia Schoppmann hat mit ihren Porträts von emigrierten Autorinnen einige Neu- und Wiederentdeckungen ermöglicht, so von den Schriftstellerinnen Hilde Rubinstein, Ruth Landshoff-Yorck, Lessie Sachs, Jenny Aloni (2) und insbesondere auch von lesbischen Autorinnen wie Anna Elisabet Weirauch (3), Anna Siemsen und Christa Winsloe. Auch über Erika Mann hat sie neue Fakten gefunden, ehe grössere Biografien erschienen.

Claudia Schoppmann hat Porträts von lesbischen Frauen geschrieben, die während der Zeit des deutschen Nationalsozialismus in Deutschland oder Österreich gelebt haben. Darin wird sichtbar: Zum einen wie lesbische Frauen in Hitler-Deutschland gelebt haben und wie unterschiedlich sie diese Zeit erlebt haben und zum anderen wie lesbische Frauen aufgrund ihrer Homosexualität in Österreich verfolgt worden sind. (3)

Claudia Schoppmann hat an zahlreichen Ausstellungen zur Geschichte von Lesben und Schwulen sowie zur Geschichte von Jüdinnen und Juden und politisch Verfolgter Menschen mitgearbeitet. In der Schweiz hat sie beispielsweise den historischen roten Faden gelegt zur Ausstellung „Unverschämt – Schwule und Lesben gestern und heute“, welche in Zürich 2002, Basel 2004 und Bern 2006 gezeigt worden ist.

Die wichtigsten lesbenhistorischen Publikationen von Claudia Schoppmann:

(1) Nationalsozialistische Sozialpolitik und weibliche Homosexualität (1991)
(2) Im Fluchtgepäck die Sprache. Deutschsprachige Schriftstellerinnen im Exil (1991)
(3) „Der Skorpion“. Frauenliebe in der Weimarer Republik. (1985)
(4) Zeit der Maskierung. Lebensgeschichten lesbischer Frauen im „Dritten Reich“ (1993)
Verbotene Verhältnisse. Frauenliebe 1938-1945 (1999)

Claudia Schoppmann in Bern

Vortrag bei "unverschämt": Madeleine Marti und Claudia Schoppmann (Mitte)


Glückwünsche

Ilse Kokula, Prof. Dr., Soziologin, Berlin

Ich wünsche Dr. Claudia Schoppmann zu ihrem 50. Geburtstag alles Gute: Gesundheit, ein adäquates Einkommen, noch mehr wissenschaftliche Anerkennung, weiterhin internationale Vernetzung diesseits und jenseits des Ozeans und allseits gefragte Referentin und weiterhin viele liebe und zuverlässige Freundinnen.

Mir wünsche ich von meiner Freundin Claudia noch viele Bücher, Beiträge und Artikel zur Frauengeschichtsforschung. Gerade in der Lesbengeschichtsforschung hat sie eine große Lücke geschlossen. Mit "Nationalsozialistische Sexualpolitik und weibliche Homosexualität", ihrer Doktorarbeit, hat sie ein Standardwerk geschaffen. Mit tiefgehender Gründlichkeit, wissenschaftlicher Akkuratesse und sprachlicher Eloquenz schildert sie in ihren vielen Publikationen die Situation lesbischer Frauen im Deutschland und im Österreich der NS-Zeit oder stellt einzelne lesbischer Frauen - auch in ihrer Widersprüchlichkeit - in dieser Zeit vor.

Claudia Schoppmann hat dafür gesorgt, dass sich die Spuren weiblicher Homosexualität nicht verlieren.


Hanna Hacker, PD Dr., freie Sozial- und Kulturwissenschaftlerin, derzeit Wien

Liebe Claudia,

auch von mir ein herzlichstes Happy Birthday!

Es ist übrigens ziemlich nett jenseits des Fünfzigsten, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Nur weiter mit Lust und Gescheitheit drauf los! Damit auch künftige Lesbenhistorikerinnen was zu forschen haben…

Cheers!


Madeleine Marti, Dr., Germanistin, Kopfwerken GmbH Zürich

Claudia Schoppmann kenne ich als Forscherin und Freundin. Ebenso beharrlich und kontinuierlich wie Claudia über lange Jahre hinweg an ihren Themen arbeitet, recherchiert und geduldig auf vielen Wegen weiter sucht, bis sie genug Puzzlestücke gefunden hat, mit denen sie ihre Aussagen wissenschaftlich fundiert belegen kann – ebenso treu pflegt sie auch ihre Freundschaften. Als wir vor Jahren parallel an unseren Dissertationen gearbeitet haben, mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt, wurde so mancher Brief gewechselt, manchmal gab es ein Zusammentreffen, wenn wir am selben Ort zu einem Vortrag eingeladen waren oder wenn die eine von uns eine Einladung in die Stadt der andern erhielt.

Später sind unsere beruflichen Wege auseinander gegangen. Während ich mein Brot als Kleinunternehmerin in der Erwachsenenbildung fand, forschte Claudia Schopmann weiter: Immer wieder entwickelte sie neue Ideen und formulierte Forschungsanträge, mit denen sie Stiftungen überzeugte, die Erforschung und Publikation lesbischer Geschichte und Kultur zu unterstützen.

Alle Projekte hat Claudia Schoppmann erfolgreich zum Abschluss gebracht - mit einer Buchpublikation und/oder einer Ausstellung. Nie sind bei ihr Gelder fehl investiert worden, ganz im Gegenteil: Die finanzielle Unterstützung war oft so knapp, dass Claudia viel Zeit selbst investiert hat. Sie hat, sozial nicht abgesichert, das Risiko auf sich genommen, sich zwischen Stipendien und Aufträgen irgendwie durchzuhangeln. Und sie hat dies erfolgreich geschafft und wichtige Beiträge geliefert zur Geschichte und Kultur von Lesben in Deutschland, Österreich und der Schweiz.


Sonja Hilzinger, PD Dr., freie Autorin, Lektorin, Wissenschaftsberaterin, Berlin

Liebe Claudia,

herzlichen Glückwunsch zu deinem 50. Geburtstag!

Ich weiß noch ganz genau, wie ich dich kennen lernte: ich las dein Buch "Im Fluchtgepäck die Sprache" über deutschsprachige Schriftstellerinnen im Exil, das 1991 im Berliner Orlanda Frauenverlag erschienen ist. Persönlich begegnet sind wir uns dann wenig später bei der ersten Tagung der Arbeitsgemeinschaft "Frauen im Exil" in der Gesellschaft für Exilforschung, die Beate Schmeichel-Falkenberg und Elsbeth Wolffheim Ende Oktober 1991 in Bad Münstereifel im Rheinland organisiert haben. Von da an haben wir uns zu den jährlichen Tagungen getroffen und manche gemeinsam mit anderen auf die Beine gestellt - bis heute.

Ich kenne keine, die so gründlich recherchiert wie du: aus ein paar überlieferten Daten rekonstruierst du ganze Lebensgeschichten - von Frauen im Exil, von Lesben in der Zeit des Nationalsozialismus, von versteckten und geretteten jüdischen Frauen während des Dritten Reiches. Manche Autorinnen beschäftigen dich über viele Jahre, wie Ruth Landshoff-Yorck oder Christa Winsloe. 1997 hast du für deinen beherzten Einsatz für Lesben und Schwule in Osnabrück den "Rosa Courage"-Preis bekommen. Dieser Preis, eine echte Überraschung, hat dich riesig gefreut und sehr gerührt.

Die Exilforschung hat dich, die Historikerin, und mich, die Literaturwissenschaftlerin, durch einen großen und wichtigen Teil unseres Berufslebens begleitet. Und dabei sind wir Freundinnen geworden.


Rita Kronauer, Frauenarchiv ausZeiten, Bochum

Claudia Schoppmann hat als erste Forscherin den Themenkomplex "Lesben im Nationalsozialismus" wissenschaftlich systematisch aufgearbeitet. Ihre Buchveröffentlichung "Nationalsozialistische Sexualpolitik und weibliche Homosexualität" wurde samt der überarbeiteten Neuauflage zum Standardwerk zu diesem Thema. Sie hat die Forschungen durchgeführt, als Überlebende und ZeitzeugInnen noch zu ihrem Ergebnis beitragen konnten und hat sich dieser lebendigen Wissenschaft mit ihren Herausforderungen gestellt. So ist ein unersetzliches Werk für die persönliche und politische Auseinandersetzung mit Lesben im Nationalsozialismus und danach entstanden.

Liebe Claudia, herzlichen Glückwunsch zu Deinem 50. Geburtstag!


Marianne Ulmi, Philosophin, Kopfwerken GmbH, Bern

Als passionierte Begleiterin couragierter Lesbenforscherinnen am Berg, im Tal und in der Stadt komme ich mit dir, liebe Claudia, in jeder dieser Beziehungen immer wieder wunderbar auf die Rechnung. Auf dass du in allen diesen Unternehmungen weiterhin berührende und spannende Entdeckungen machst - und ich weiterhin sporadisch Zeugin davon sein kann: Die besten Glückwünsche zum 50. Geburtstag!


Monika Wissel, Bezirksbürgermeisterin a.D. Berlin

Liebe Claudia

ich hatte schon viel von Dir gelesen, ehe ich Dir persönlich begegnet bin. Wir haben dann gemeinsam eine gute Tradition im Charlottenburger Frauenfrühling, eine Veranstaltung über Lesben anzubieten, mit Deinen Vorträgen über lesbische Frauen in der Nazizeit fortgeführt. Immer wieder greife ich zu Deinen Büchern „Zeit der Maskierung“ oder „Verbotene Verhältnisse“, in denen Du die Frauen so lebendig werden lässt, dass ich ihre Situationen vor mir sehe. Eine wahre Fundgrube ist das Buch „Zwischen Rebellion und Reform“ über Frauen im Berliner Westen, das Du entscheidend mitgestaltet hast. So bin ich immer wieder gespannt, etwas von Dir zu lesen oder einen Vortrag zu hören.

Ich gratuliere Dir herzlich zu Deinem runden Geburtstag und danke Dir für Deine wegweisenden Bücher zu Situation lesbischer Frauen und wünsche Dir viele Möglichkeiten, Deine Forschungsergebnisse zu publizieren und in Ausstellungen sichtbar werden zu lassen.


Ilona Bubeck, Mitgründerin des Querverlag in Berlin

Seit gut 20 Jahren schätze ich Dich, liebe Claudia, als Freundin, als Autorin und als Lesbengeschichtsforscherin. Ich wünsche Dir nicht nur den verdienten beruflichen Erfolg und die Anerkennung als Historikerin, sondern auch das private Glück, Liebe und Zuneigung Deiner Auserwählten. Die Erfahrung, die 50 zu überschreiten, habe ich Dir ja schon ein paar Jahre voraus. Und ich bin mir sicher, dass wir beide noch viele Jahre aktiv und freundschaftlich miteinander verbringen werden, allein schon durch das gemeinsame Meditieren!


Natalie Raeber, e-learning Spezialistin, Zürich

Was für eine Freude als junge Geschichtsstudentin ein Buch zu finden, welches sich mit der weiblichen Homosexualität vor den 70er Jahren befasst. Dazu noch die Möglichkeit, die Autorin persönlich kennen zu lernen! Und so kann ich eins ihrer Bücher heute aus dem Gestell fischen und die Widmung lesen: "Für Natalie, mit Dank für die Einladung, 25. November 1992." Leider lässt mich die Erinnerung im Stich, welche Einladung zu welcher Uni-Veranstaltung das war. Macht nichts, die Zeit vergeht und ich war wohl zu aufgeregt.

Liebe Claudia: Vielen Dank für Deine Arbeit gegen die Unsichtbarkeit und herzliche Gratulation zu Deinem eigenen halben Jahrhundert Le(s)ben(s)geschichte.


christiane leidinger, promovierte, freiberufliche politologin, berlin

es bedurfte eines besuchs von madeleine marti aus der schweiz, damit ich die frau, die sich hinter dem mir wohlbekannten und hochgeschätzen autorinnennamen „claudia schoppmann” verbarg, während der jubiläumstagung des ffbiz am 11. Mai 2003 in berlin endlich auch persönlich kennenlernte konnte.

noch generationen von student_innen, historisch interessierter und wissenschaftler_innen werden ihre erkenntnisse über die geschichte/n von lesbischen frauen seit 1900, besonders im nationalsozialismus rezipieren und diskutieren. sie hat aber nicht nur lesbisches leben sichtbar gemacht, sondern weibliche lebensläufe in deutschland und im exil überhaupt. auch sorgte sie mit dafür, dass biographien von jüdinnen, die „nach der shoa geboren” wurden und die in der brd leben, „fremdheit und verankerung” öffentlich artikulier(t)en – ein sammelband mit 30 porträts, die jüdische kultur/en sichtbar werden lassen und antisemitismus nicht nur mit „auschwitz und neonazis” verbindeen; überhaupt zeigt das buch „eine kontinuität“ auf, „die die nationalsozialisten unmöglich machen wollten”, wie es im vorwort der herausgeberinnen jessica jacobi, claudia schoppmann und wendy zena-henry 1994 heißt.

kein heißes eisen war claudia schoppmann je zu heiß, ob dies gewalt in lesbischen beziehungen und bezügen war oder täterinnen im nationalsozialismus. einfache opfer-diskurse oder solche ohne die reflexion alltäglicher widersprüche unter faschistischer herrschaft sind mit den wissenschaftlichen arbeiten von claudia schoppmann – verdienstvollerweise – nicht zu machen.

liebe claudia,

zu deinem geburtstag wünsche ich dir alles liebe, gute, glück & gesundheit und die besten möglichkeiten, wissenschaftlich zu arbeiten und politisch bewegt zu wirken, damit deine kritische stimme weiterhin die scientific communities und politische kultur belebt.

in verbundenheit und freundinnenschaft, christiane.


ZÜRICH

Glückwunsch zum 50. Geburtstag von Madeleine Marti am 12. Juli 2007

Vor einem Jahr – am 12. Juli 2006 – sprach die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Dr. Madeleine Marti in Berlin-Charlottenburg über die Schriftstellerin Johanna Moosdorf (1911-2000), Autorin des Romans „Die Freundinnen“. Das 1977 erschienene Buch war die erste deutschsprachige Veröffentlichung nach 1945, in dem lesbische Liebe als grundsätzlich selbstverständlich lebbar dargestellt wird.

Es war ein besonderer Anlass, wurde doch an diesem Tag im Juli 2006 eine Gedenktafel an Moosdorfs Wohnhaus in der Kastanienallee 27, in dem sie jahrzehntelang bis zu ihrem Tod gelebt hat, enthüllt. Und die Autorin wäre 95 geworden, während ihre Festrednerin den 49. Geburtstag feiern konnte. Johanna Moosdorf, die ein beeindruckendes literarisches Werk geschaffen hat, setzte sich schon früh mit tabuisierten Themen - neben der Frauenliebe vor allem der Kontinuität des Nationalsozialismus in der Nachkriegsgesellschaft – auseinander. Madeleine Marti gehört zu denjenigen, die Johanna Moosdorf Mitte der 80er Jahre (wieder)entdeckt haben.

Damals entwickelte Madeleine Marti, die als Gymnasiallehrerin gearbeitet und in Zürich, Berlin, Hamburg und Marburg Germanistik, Geschichte und Literaturkritik studiert hat, die Idee zu einer Untersuchung über die literarische Darstellung von Lesben im deutschsprachigen Raum nach 1945. Es war wohl nicht zuletzt die persönliche positive Resonanz von Johanna Moosdorf, die Madeleine Marti in ihrem Vorhaben bestärkte. Daraus wurde schließlich eine Dissertation, die 1991 unter dem Titel „Hinterlegte Botschaften“ (nach einem Zitat der Philosophin Mary Daly) erschien. Mit dieser Pionierarbeit, die auch ausführlich auf „Die Freundinnen“ eingeht, betrat Madeleine Marti Neuland. Erstmals werden darin lesbische Traditionszusammenhänge in der deutschsprachigen Literatur – in Österreich, der Schweiz, BRD und DDR - von 1945 bis in die 90er Jahre beleuchtet. Madeleine Marti skizziert die soziokulturelle und frauenpolitische Situation in diesen vier Jahrzehnten samt den Veränderungen in der Literatur. Sie schildert auch den patriarchalen Literaturbetrieb, der bis Ende der 70er Jahre Autorinnen ausgrenzte, die Texte mit lesbischer Thematik vorlegten. So dauerte es sieben Jahre, bis Moosdorfs Manuskript, an dem sie bis 1970 gearbeitet und für das sie den eindeutigen Titel „Sappho“ vorgesehen hatte, schließlich als „Die Freundinnen“ von der Nymphenburger Verlagshandlung publiziert wurde; der Suhrkamp-Verlag, der schon Bücher von ihr veröffentlicht hatte, lehnte das Manuskript über die Frauenliebe zweimal ab - u. a. mit dem Hinweis, dass mit Djuna Barnes’ „Nachtgewächs“ bereits alles zu diesem Thema gesagt sei!

Madeleine Marti präsentiert in ihrer Untersuchung eine Fülle von unbekanntem Material - insgesamt über 160 Texte! Sie geht der Frage nach, wie Autorinnen unterschiedlicher Generationen (u. a. Marlen Haushofer, Ingeborg Bachmann, Johanna Moosdorf, Marlene Stenten, Judith Offenbach, Waltraud Lewin, Gertrud Wilker und Christa Reinig) die Darstellung lesbischer Protagonistinnen in ihren Texten jeweils unterschiedlich realisieren.

Neben ihrer Brotarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen (s. www.kopfwerken.ch) ist Madeleine Marti seit Jahren in der Schweizer Frauen- und Lesbenbewegung engagiert. Dabei hat sie stets über die Landesgrenzen geschaut und nicht selten deutsche Forscherinnen untereinander bekannt gemacht und vernetzt. Als Mitglied des Vereins SAPPHO (Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten) regte sie eine Studie über den Zusammenschluss lesbischer Frauen in der Schweiz der 30er Jahre an, die schließlich – Stichwort Vernetzung – von den Berliner Forscherinnen Ilse Kokula und Ulrike Böhmer durchgeführt wurde und unter dem Titel „Die Welt gehört uns doch!“ 1991 im eFeF-Verlag Zürich erschien.

1993 organisierte Madeleine Marti gemeinsam mit anderen Lesben das zweite Symposium deutschsprachiger Lesbenforschung in Männedorf bei Zürich. Dabei ging es um Themen wie Lebensformen, Identitäten, Sexualität, Geschichte, Kultur, Öffentlichkeit und Politik. Ein Ziel der Tagung – damals wie heute relevant und brisant – war es, dem Mangel an Diskussionsmöglichkeiten etwas entgegenzusetzen, denn nur in Ausnahmefällen können sich Forscherinnen innerhalb etablierter Institutionen mit lesbischen Inhalten befassen (die Beiträge der Tagung erschienen 1994 unter dem Titel „Querfeldein“).

Dass Madeleine Marti eine leidenschaftliche Leserin ist, hat sie nicht nur mit ihrer Dissertation bewiesen. Ich erinnere mich an gemeinsame Streifzüge durch Zürcher und Berliner Antiquariate, nachdem wir uns 1984 kennen gelernt hatten. Madeleine hatte damals ihre Abschlussarbeit über einen Roman von Christa Reinig geschrieben, ich über die 20er-Jahre-Trilogie „Der Skorpion“ von Anna Elisabet Weirauch, beide arbeiteten wir damals in Lesbenzeitschriften mit – für Gesprächsstoff war also gesorgt.

Das Interesse an deutschsprachiger lesbischer Literatur, die in den 80er Jahren kaum ein Regal füllte, ließ Madeleine Marti auch zu „radikaleren“ Methoden als die Suche in Antiquariaten greifen: Sie gab die Texte, die sie schon immer gern lesen wollte, kurzerhand selbst heraus! Der gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Marianne Ulmi herausgegebene Band „Sappho küsst Europa“ – 1997 im Querverlag erschienen – enthält 30 Texte aus 20 Ländern Europas, die mit Tiefgang und Humor über lesbisches Leben erzählen. Neben bekannten deutschen Schriftstellerinnen oder bereits ins Deutsche übersetzte Literatur wie von Christa Reinig, Marlene Stenten, Nicole Müller, Karen-Susan Fessel oder Gerd Brantenberg enthält das Buch auch zahlreiche Neuentdeckungen und fand zu Recht viele Leserinnen.

Madeleine Marti ist nicht nur eine solide Forscherin, sondern auch eine ausgezeichnete Organisatorin, was sie etwa bei der Ausstellung „Unverschämt - Lesben und Schwule gestern und heute“ unter Beweis stellte, die im Herbst/Winter 2002/03 im Zürcher Stadthaus (Rathaus) auf Initiative der Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich u. a. stattfand und an deren Vorbereitung und Durchführung Madeleine Marti beteiligt war. Damals haben sich auch viele Bürgerinnen und Bürger, die vielleicht nur ihren Pass hatten verlängern wollen, sich auf einen spannenden, gut recherchierten und gestalteten Streifzug durch knapp 200 Jahre lesbische und schwule Geschichte begeben. Die Ausstellung zählte zu den bestbesuchten des Stadthauses, und dass sie und das umfangreiche Rahmenprogramm ein so großer Erfolg waren, war nicht zuletzt Madeleine Martis Fähigkeiten zu verdanken, für die zielorientiertes Arbeiten keine Fremdwörter sind.

Herzlichen Glückwunsch zum 50. in die Schweiz – und ich wünsche Dir und uns noch viele freundschaftliche Begegnungen und anregende Gespräche in Berlin, Zürich oder in den grandiosen Walliser Alpen!


Claudia Schoppmann

Bibliographie (Auswahl)
Hinterlegte Botschaften. Die Darstellung lesbischer Frauen in der deutschsprachigen Literatur seit 1945. Darmstadt 1991.
Querfeldein. Beiträge zur Lesbenforschung, hrsg. von Madeleine Marti, Angelika Schneider, Irena Sgier, Anita Wymann. Bern/Zürich/Dortmund 1994.
Sappho küsst Europa, hrsg. von Madeleine Marti, Marianne Ulmi. Berlin 1997.
frauen im zentrum. Fotos und Texte zu 30 Jahren Frauenzentrum Zürich, hrsg. von Madeleine Marti, Sabine Rock, Katrin Simonett. Zürich 2005.

Text zum Download pdf


lesbengeschichte.de gratuliert herzlich ihrer Zürcher Autorin Madeleine Marti zum 50. Geburtstag und wünscht ihr alles Gute!

Ingeborg Boxhammer (Bonn) und Christiane Leidinger (Berlin)


BERLIN

Wir gratulieren Ilse Kokula sehr herzlich zum Erhalt des Bundesverdienstkreuzes!

Am 22. Mai 2007 zeichnete Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus im Namen des Bundespräsidenten Horst Köhler die langjährige Lesbenforscherin Ilse Kokula mit dem Bundesverdienstkreuz aus.
Ilse Kokula ist eine der Vorkämpferinnen der Lesbenforschung und der Lesbenbewegung im deutschsprachigen Raum. Seit dreißig Jahren kämpft sie für die Emanzipation von Lesben und engagiert sich dafür, das Wissen über lesbische Lebensweisen in der Öffentlichkeit zu erweitern. Von 1989 bis 1996 hat sie das Referat für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Berliner Verwaltung aufgebaut. Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus: „Dr. Ilse Kokula hat mit ihrem außerordentlichen, von Courage, Wissensdrang und Beharrlichkeit getragenen Engagement wesentlich zur Emanzipation von Lesben und Schwulen und zur Entwicklung einer toleranten und offenen Gesellschaft beigetragen.“

Pressemitteilung der Senatsverwaltung

http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2007/05/22/78256/index.html


ZÜRICH – BERLIN – BONN

Ein Anfang und ein Abschied: Regula Schnurrenberger (03.01.1953 - 20.11.2005)

Wir trauern um unsere Autorin und Kollegin Regula Schnurrenberger, die am 20. November 2005 in Zürich gestorben ist.

Regula Schnurrenberger © Katrin Simonett

Sie wird uns mit ihrer offenen, herzlichen und solidarischen Art, ihrer politischen und wissenschaftlichen Neugier und ihrem Engagement unvergessen bleiben.

Ihre Forschungsarbeit wird auf dieser Website und anderenorts weiterleben.


Dank des Engagements Schweizer FrauenLesben befindet sich ein Teil des politischen und wissenschaftlichen Nachlasses von Regula Schnurrenberger bereits in verschiedenen Schweizer Archiven:

Schweizer Sozialarchiv in Zürich (Sammlung zu Frauen- und Lesbenbewegung der Schweiz): sozarch@sozarch.unizh.ch

Archiv für Frauen- und Geschlechtergeschichte Ostschweiz in St. Gallen (Sammlung zu ersten Studentinnen in der Schweiz sowie zu Schweizer Künstlerinnen): frauenarchiv.ostschweiz@bluewin.ch


A beginning and a farewell: Regula Schnurrenberger (03.01.1953 - 20.11.2005)

We are mourning the death of our author and colleague Regula Schnurrenberger, who died on November 20, 2005, in Zurich.

We will never forget her openness, warmth, and solidarity, her political and scientific dedication and curiosity.

Her research will live on at this website and elsewhere.

Bücher

Soeben erschienen:

Jens Dobler
Zwischen Duldungspolitik und Verbrechensbekämpfung - Homosexuellenverfolgung durch die Berliner Polizei von 1848 bis 1933

Homosexualität war in Deutschland die längste Zeit verboten. Da das Verbot in einem Strafgesetz fixiert war, war die Kriminalpolizei für die Verfolgung der Homosexuellen zuständig. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der polizeiliche Umgang mit diesem Arbeitsgebiet: die Überwachung, Registrierung und Fahndung, die Einflüsse der Kriminologie, die Inhalte der polizeilichen Aus- und Fortbildung sowie die Bedeutung der Zensur so genannter unsittlicher Schriften.

Keine Tochter aus gutem Hause

Intensiv wird die Arbeit des Homosexuellendezernates der Kriminalpolizei und seiner jeweiligen Leiter geschildert, die Einflüsse zeithistorischer Ereignisse und der verschiedenen Interessengruppen, die Verschärfungen oder Erleichterungen in der Verfolgung Homosexueller zu erreichen suchten.
Bemerkenswert für Berlin ist, dass das Homosexuellendezernat als Verfolgungsinstanz schließlich mit der homosexuellen Emanzipationsbewegung zusammenarbeitete und für einen langen Zeitraum eine Duldungspolitik einleitete.
Gleichzeitig bietet die Arbeit einen genauen Einblick in die Entwicklung der Berliner Kriminalpolizei generell und leistet somit einen nicht unerheblichen Beitrag zur Polizeigeschichte zwischen 1848 und 1933.

Jens Dobler:
Zwischen Duldungspolitik und Verbrechensbekämpfung - Homosexuellenverfolgung durch die Berliner Polizei von 1848 bis 1933 (Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V. Band 6), Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt/Main 2008 (ISBN 978-3-86676-041-7)
618 Seiten, 26,90 €


Erschienen:

Christiane Leidinger
Keine Tochter aus gutem Hause
Johanna Elberskirchen (1864-1943)

Johanna Elberskirchen war keine »Tochter aus gutem Hause« – doch diese Hürde der sozialen Herkunft ermutigt sie nur, sich darüber hinweg zu setzen. Bildung, Lohnarbeit und sogar ein Frauenstudium in der Schweiz inspirieren die lebenshungrige Bonnerin zu weiteren vielfältigen Interessen.

Keine Tochter aus gutem Hause

Als Rednerin, Aktivistin und Schriftstellerin wird ihre schärfste Waffe das Wort: Pathetisch, polemisch und provokant sind ihre Schriften, vielfach überraschend modern ihre Überlegungen, die auf Freiheit und soziale Gerechtigkeit zielen.
1943 stirbt Johanna Elberskirchen in Rüdersdorf bei Berlin, wo sie in eigener homöopathischer Praxis arbeitete. Die Umstände der Beisetzung sind mysteriös: Jahrzehnte nach ihrem Tod finden und vergraben zwei Frauen heimlich ihre Urne.
Erstmals werden nun die Spuren des ungewöhnlichen und kämpferischen Lebens von Johanna Elberskirchen für die Befreiung von Frauen, ArbeiterInnen, Lesben und Schwulen verfolgt. Christiane Leidinger entwirft dabei ein lebendiges und faszinierendes Panorama der Zeit vom deutschen Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus. Ein Buch über bewegte und widersprüchliche politische Wege einer umstrittenen Feministin, Sexualreformerin und Sozialdemokratin.

Christiane Leidinger:
Keine Tochter aus gutem Hause
Johanna Elberskirchen (1864-1943)
Konstanz: UVK 2008

480 Seiten. 67 s/w Abb., gebunden
ISBN 978-3-86764-064-0
(D) 24,90 EUR – freier Preis SFr 44,00
willkommen@uvk.de

* Inhaltsverzeichnis des Buchs (pdf 36kb) Inhalt

* Spurensuche – Eine Einleitung (pdf 116kb) Inhalt

* Namens- und Ortsregister (pdf 80kb) Inhalt

* Zeitafel zu Leben und Werk von Johanna Elberskirchen (pdf 68kb) Zeittafel



In Bewegung bleiben.
100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben.
Hrsg. von Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska.

Unter Mitarbeit von Stefanie Soine.

Berlin: Querverlag 2007
456 Seiten, 325 Abbildungen
ISBN 978-3-89656-148-0
24,90

Lebendige und vielfältige Lesbengeschichte in einem Band – informativ, historisch, bunt, analytisch und streitbar. Das Buch ist geschrieben aus der Sicht von Aktiven zwischen Jahrgang 1931 bis 1981 und versammelt rund 100 Beiträge zu Bewegung, Alltag und Kultur lesbischer Frauen im 20. Jahrhundert: politische Kämpfe, Widerstand & Rückschläge, Kontroversen & Streit, Spaß & Lust. Fotos, Plakate und Titelbilder illustrieren Bewegungsaktionen und -alltag.

In einem bisher einmaligen Projekt zeichnet dieses spannende Lesebuch lebendige Bilder der politischen Lesbenbewegung vom Ende des 19. bis zum 21. Jahrhundert. Gelebte Geschichte, die Feministinnen der ersten Stunde genauso begeistern wird wie junge Lesben und alle politisch Interessierten heute.
Das Inhaltsverzeichnis zum Herunterladen: Inhaltsverzeichnis


Ingeborg Boxhammer:
Das Begehren im Blick – Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte

Bonn: Mäzena 2007
320 Seiten
26,95

Das Lesbenfilmgeschichtsbuch lädt ein zu einem Streifzug durch deutsche und internationale Produktionen: Ingeborg Boxhammer spürt den flüchtigsten Hinweisen des Begehrens zwischen Frauen nach und auch noch die kürzeste Hosenrolle auf. Sie macht Unterschlagungen oder Veränderungen lesbischer Liebe durch ausführliche Vergleiche mit Biografien, Theaterfassungen oder Romanvorlagen sichtbar und inspiziert außerdem fragwürdige Bilder lesbischer Lust und Liebe mit kritischem Blick. Die vielzitierte ‚beste’ Freundin wird ebenso cineastisch von ihr unter die Lupe genommen wie zahlreiche Inszenierungen explizit lesbischer Beziehungen. Die Autorin diskutiert ernsthafte, verzweifelte oder einfach nur komische Coming Out-Darstellungen, untersucht die Entwicklungen im lesbischen Filmschaffen und zeigt auf, wer Lesbenfilme dreht und wo sie zu sehen sind.

„Das Begehren im Blick“ ist inzwischen (Februar 2009) vergriffen und kann hier als pdf (1,5 MB) heruntergeladen werden: Begehren im Blick


Zwei antiquarische Bücher zur Lesbengeschichte sind in der Schweiz noch vorrätig:

1. Schoppmann, Claudia: "Der Skorpion", Frauenliebe in der Weimarer Republik, Verlag Frühlings Erwachen, 2. Aufl. 1991, 83 S. br. € 10.-- (inkl. Versand innerhalb BRD)
"Den Skorpion schrieb die Schriftstellerin und Reinhardt-Schauspielerin Anna Elisabet Weirauch zwischen 1919 und 1931. Er war ein äusserst beliebter Lesbenroman und für heute ein zeitgenössisches Dokument.
Claudia Schoppmann stellt die Situation von Lesben in der Weimarer Republik anhand der Roman-Trilogie dar. "(Verlagstext)

2. Kokula, Ilse: Jahre des Glücks, Jahre des Leids. Gespräche mit älteren lesbischen Frauen, Dokumente, Verlag Frühlings Erwachen, 2. Aufl. 1990, 150 S. br. € 15.-- (inkl. Versand innerhalb BRD)
"Lesbische Frauen schildern ihre - oft beeindruckenden - Erlebnisse in der Weimarer Zeit, der NS-Zeit und der Nachkriegszeit. Ausgewählte historische Texte und Auszüge aus dem Urteil des BVGer von 1957 zum § 175 machen die einzelnen Aussagen verständlicher.
Unser Wissen über lesbische Frauen ist ja nicht gerade berauschend; das gilt auch für die Zeit von 1920 bis 1960. In diesem Zeitraum ist alles drin: Die Freizügigkeit der sog. "Goldenen 20er", die Verfolgung während der Nazizeit und der Mief der Nachkriegszeit." (Verlagstext)
ISBN 3-925393-11-0

Solange Vorrat (insges. je 15 Expl.)

Freundliche Grüsse
Peter Thommen, ARCADOS gaybuchladen, Basel
http://www.arcados.com


Nur noch kurze Zeit lieferbar ist Claudia Schoppmanns Buch:

Verbotene Verhältnisse. Frauenliebe 1938-1945

Anhand von Prozessakten schildert die Berliner Historikerin die Lebensbedingungen von lesbischen Frauen in Österreich während der Zeit des „Anschlusses“ an das nationalsozialistische Deutschland. Anders als in Deutschland wurde in Österreich auch lesbische Liebe strafrechtlich verfolgt: § 129 bedrohte gleichgeschlechtliche „Unzucht“ mit Zuchthaus von einem bis fünf Jahren. Neben zehn Fallgeschichten gibt das Buch auch einen Überblick über die Homosexuellenpolitik in Deutschland und Österreich – vor, während und nach der NS-Zeit - und bietet damit wertvolle Hintergrundinformationen.

Berlin: Querverlag 1999, 155 S., ISBN 3-89656-038-7

Beim Verlag € 8,00 – mail@querverlag.de


Neu auf der Website

Oktober 2010: "Lesben & Film" > Statistik 3 (deutschsprachig) aktualisiert

September 2010: "Biografische Skizzen/biographies succintes" (en français) > Annette Eick

August 2010: "Lesben & Film" > Filmliste Spielfilme aktualisiert; Filmliste Dokumentationen aktualisiert

Juli 2010: "Lesben & Film" > Filmliste Dokumentationen aktualisiert

April 2010: "Nationalsozialismus" > Gedenkstätten > Bergen Belsen
"Nationalsozialismus" > Forschungsstand > Lesbengeschichte im Nationalsozialismus – neue Spuren

Februar 2010: "Nationalsozialismus" > Literaturliste ergänzt

Januar 2010: "Nationalsozialismus" > "Wessen Gedenken? Geschlechterkritische Fragen an das geplante Homosexuellen-Mahnmal" incl. Nachtrag 2010

Dezember 2009: "Lesbians & Film" > Spielfilmliste aktualisiert

November 2009: "Lesben & Film" > Filmliste Spielfilme aktualisiert (deutschsprachig)

September 2009: "Links" > aktualisiert
"Lesben und Film" >
Filmliste Spielfilme aktualisiert (deutschsprachig)
> Statistik 3 aktualisiert (deutsch, englisch, französisch, spanisch)
> Statistik 5 aktualisiert (deutschsprachig)
Neuer Button: "Nationalsozialismus" > Interviews, Forschungsstand, Literatur, Mahnmal in Berlin, Gedenkstätten/-orte, Stolpersteine, Literatur zur Geschichtspolitik
Anlage einer Sitemap.Juli 2009: "Lesben & Film" (deutschsprachige, spanischsprachige, englischsprachige Seiten)
> Filmliste Spielfilme aktualisiert

August 2009: "Aktuelles" > neue Rubrik "Forschungssplitter"
"Lesben und Film" > Filmliste Dokumentationen, Talkshows, Magazine, Reportagen aktualisiert
> Filmliste Spielfilme aktualisiert (deutschsprachig)
>"Material" > Download > Invertito-Beitrag zu Open Access 7/2005 als pdf

Juli 2009: "Lesben & Film" (deutschsprachige, spanischsprachige, englischsprachige Seiten)
> Filmliste Spielfilme aktualisiert
> Filmliste Dokumentationen aktualisiert
"Biographical sketches" > Jenny Riedemann (english)

Juni 2009: "Lesben & Film" > Filmliste Dokumentationen teilaktualisiert und mit kurzen Inhaltsangaben ausgestattet.

März 2009: "Lesben & Film" (deutschsprachige, spanischsprachige, englischsprachige, französischsprachige Seiten) > Filmliste Spielfilme aktualisiert

Februar 2009: "Lesben & Film" (deutschsprachige Seiten) > Filmliste Dokumentationen
"Biografische Skizzen" (deutschsprachige Seiten) > Bertha/Berthold Buttgereit, Louise Dumont
Rubrik "Weitere Texte" > Material > Downloads, auch > Archiv > Lesbenfilmgeschichtsbuch als pdf (Boxhammer, Ingeborg: Das Begehren im Blick - Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte)
"Lesben & Film" (deutschsprachige, englischsprachige, französischsprachige, spanischsprachige Seiten) > Statistik 3 aktualisiert

Januar 2009: "Biografische Skizzen" (deutschsprachige Seiten) > Biografische Splitter zur Subkultur, Charlie, Selli Engler, Anna Eysoldt, Frl. Ellen, Lotte Hahm, Karen, Lu Leistenschneider, Käthe Lippert, Lea Manti, Käthe Reinhard, Jenny Riedemann, Liane Sandra, Ilse Schwarze, Helga Welf, Käthe Wundram
"Politik & Subkultur" (deutschsprachige Seiten) > Eine „Illusion von Freiheit” – Subkultur und Organisierung von Lesben, Transvestiten und Schwulen in den zwanziger Jahren
Neue Fotos (deutschsprachige Seiten) zu Ingeborg Beckh, Harry Braun, Charly, Selli Engler, Ellen Eugin, Lotte Hahm, Resi Hofer, Lea Manti, Liane Sandra, Ilonka Stoyka, Teddy, Carlotta Vyllary
Fotos aus Zeitschriften wie "Frauenliebe", "Garçonne" oder "Die Freundin"
"Lesben & Film" > Statistik 5 (deutschsprachig) aktualisiert

November 2008: "Lesben & Film" (deutsche, spanische, englische, niederländische, französische Seiten) > Filmlisten aktualisiert

Oktober 2008: "Biografische Skizzen" (deutschsprachige Seiten) > Christa Reinig

August 2008: "Politik & Subkultur" (deutschsprachige Seiten) > Vom Kaiserreich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, Die frühe Homosexuellenbewegung, Der Bund für Menschenrecht, Wissenschaftlich-humanitäres Komitee
"Regionalgeschichte" (deutschsprachige Seiten) > Berlin: Der Lesbenclub "Die lustige Neun"

Juni 2008 bis ?: Die Seiten werden erweitert, neue Rubriken und Texte kommen sukzessive - zunächst auf den deutschsprachigen Seiten - hinzu und werden nach und nach aufgefüllt. Vorübergehend wird es daher leere Seiten geben. Wir bitten die Unübersichtlichkeit während der Umbauphase zu entschuldigen!

Mai 2008: "Lesben & Film" > Statistik 3 : lesbian-like Filmproduktion gesamt (dt. Fassung) aktualisiert

April 2008: "Lesben & Film" > Filmliste (deutsche und englische Fassung) aktualisiert

Dezember 2006: "Biografische Skizzen" (deutschsprachige Seiten) > Johanna Moosdorf, Martha Mosse

Oktober 2006: "erinnern & gedenken" (deutschsprachige Seiten) > Johanna Moosdorf > Reden und Schweizer Grußbotschaft zur Gedenkfeier

Dezember 2005: "Biografische Skizzen" (deutschsprachige Seiten) > Ella Mensch

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